Don D. - ein temperamentvoller Spanier - hält sich als Freund des Prinzen am
nordinischen Königshof auf. Franz der 3., König von Nordinien, ist seit
langem verwitwet und willig wieder eine neue Ehe einzugehen.
Er beabsichtigt die spanische Prinzessin Virginidad zu ehelichen
und lädt diese an seinen Hof ein. Seine erwachsenen Kinder Brunhilde,
Sigfrid und Gaia erwarten die Prinzessin gespannt, skeptisch und mit
unterschiedlichsten Erwartungen. Don D. freut sich darauf, mit seinem
spanischen Temperament endlich auf eine Gleichgesinnte zu treffen und
verspricht, den König beim Werben um die Donna zu unterstützen.
Der Aufenthalt von Virginidad verläuft jedoch nicht wie erwartet.
Grosse Verwirrung, mancherlei Missverständnisse und ungewohnte Wendungen
führen amüsant dazu, dass es letzten Endes ganz anders ausgeht, als geplant:
Brunhildes Gatte produziert durch seinen Brief einen Ohnmachtsanfall Gaias.
Dietrich taucht auf, ohne gekommen zu sein. Erwartungen, nicht ganz ohne
Vorurteile aber mit viel Vorfreude liebevoll aufgebaut, stürzen haltlos
in sich zusammen und Verlobungen, mit Ernst geschlossen, brechen entzwei
um anderswo neu verkittet zu werden. Wenn dann die (Un-)Wichtigkeit Spanier
zu sein und nicht nur aus Spanien zu kommen gar zu Verhaftungen führt, hält
es ein jeder am besten wie Don D.: Klemmen Sie sich eine rote Rose zwischen
die Zähne und legen sie einen leidenschaftlichen Flamenco aufs Parkett.